Angebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren

Beratung
Für Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen, die ihrerseits Mädchen betreuen, bieten wir kollegiale Beratung und Supervision an.

Fortbildungen
Für MultiplikatorInnen und Interessierte bieten wir Fortbildungen und Informationsveranstaltungen innerhalb unseres thematischen Zusammenhangs an. Unter Anderem können Sie folgende Fortbildungen bei uns buchen:

Nichts leichter als Essen?!
Essstörungen im pädagogischen Alltag
Im pädagogischen Alltag erleben wir viele Mädchen und junge Frauen, die ein gestörtes Essverhalten zeigen oder eine manifeste Essstörung entwickelt haben. Es stellt sich die Frage, warum Essen verweigert, in Unmengen zu sich genommen und anschließend erbrochen oder ständig übermäßig gegessen wird. Es gilt die weiblichen Lebenslagen in den Blick zu nehmen sowie mediale Einflüsse und andere Entstehungsbedingungen zu betrachten. Welche Interventionen im Umgang mit Betroffenen sinnvoll und notwendig sind und wie Essstörungen im Rahmen der Präventionsarbeit behandelt werden können, sind dabei relevante Fragen für die Praxis.

Gewusst wie!! –
Methoden in der Mädchenarbeit
Mädchenarbeit hat sich als eigenständiger Bereich der Jugendhilfe mit eigener Fachlichkeit und Methodik etabliert. Ziel von Mädchenarbeit ist es, weibliche Kompetenzen und Stärken sichtbar zu machen und die individuellen Fähigkeiten von Mädchen zu stärken. Um erfolgreich zu sein, sollte Mädchenarbeit immer an den jeweiligen Möglichkeiten der Mädchen und an deren Lebensumständen orientiert sein und Elemente wie Lust und Kreativität nicht vernachlässigen. In dieser Fortbildung werden, neben theoretischen Inhalten und Übungen zur Selbstreflexion, vor allem methodische Anregungen für die Mädchenarbeit vermittelt.

„Wohin mit meiner Wut?“
Aggressives und autoaggressives Verhalten von Mädchen
In vielen Feldern der Jugendhilfe, aber auch im schulischen Bereich, werden Pädagoginnen mit Mädchen konfrontiert, die sich selbst verletzen und damit in einem erheblichen Maße selbst gefährden. Auf der anderen Seite wird aggressives Verhalten von Mädchen gegenüber anderen vermehrt als Problem wahrgenommen. In dieser Fortbildung werden zunächst theoretische Inputs über Erscheinungsformen und Hintergründe zum Thema Aggression und Autoaggression vermittelt. Darauf aufbauend werden Interventionsstrategien und Deeskalationsmöglichkeiten erarbeitet sowie Möglichkeiten und Grenzen der pädagogischen Hilfestellung diskutiert. Anhand konkreter Fallbeispiele werden mögliche Interventionen aufgezeigt.

Streitkultur und Konfliktkompetenz von Mädchen
Pädagoginnen, die mit Mädchen und Mädchengruppen arbeiten, fällt immer mehr auf, dass es manchen Mädchen schwer fällt, sich an (Gruppen-)Regeln zu halten, gegenteilige Meinungen zu akzeptieren oder konstruktive Konfliktlösungsstrategien zu entwickeln. Einzelne Mädchen bzw. kleine Mädchengruppen werden von anderen Mädchen ausgeschlossen und abgewertet. Viele Mädchen leiden unter diesen Strukturen und Verhaltensweisen. Andere Mädchen wiederum scheinen keine anderen Handlungsoptionen als aggressives Verhalten zu kennen. Mit unserer Fortbildung möchten wir die Teilnehmerinnen qualifizieren, mädchenspezifischen Gesundheitsstörungen und Aggressivität unter Mädchen vorzubeugen und selbst in ihrer Arbeit Methoden zum Thema Konfliktlösungskompetenz gewinnbringend einzusetzen und arbeitsfeldspezifische Angebote zu entwickeln.

Gender Trouble?
Ein Blick über den Tellerrand der Heteronormativität
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Sex und Gender? Was bedeutet "queer"? Was ist der Unterschied zwischen Trans*sexualität und Intergeschlechtlichkeit? Welche Lebens- und Liebensformen gibt es noch jenseits der heterosexuellen Zweigeschlechtlichkeit? Was bedeutet dieses Wissen für meine Arbeit mit Mädchen bzw. Jungs? Wie gehe ich als Pädagog_in, Lehrer_in oder Elternteil mit den scheinbar nicht alltäglichen Identitäten und Orientierungen um? Diesen und anderen Fragen soll bei dieser Fortbildung raum gegeben werden.

Natürlich können Sie uns gerne auch zu anderen Themen zu Fortbildungen, Fachtagen, Workshops und Vorträge in Ihre Einrichtung einladen.

Mögliche Themenbereiche sind:

Essstörungen
Prävention und Intervention von bzw. bei Essstörungen
Mädchenspezifische Sozialisation
Pubertät
Körperidentität von Mädchen
Sexualität und Sexualerziehung
Mädchenspezifische Suchtprävention
Trans*sexualität und Intergeschlechtlichkeit
Selbstverletzendes Verhalten
Aggressive Mädchen
Konfliktkompetenz
Prävention von Gewalterfahrungen
Gesundheit und Gesundheitsförderung
Mädchenspezifische Gesundheitsstörungen / mädchenspezifisches Risikoverhalten
Mädchenarbeit und Mädchenpolitik
Methoden der Mädchenarbeit

Faltblätter und Broschüren
Faltblätter und Broschüren zu verschiedenen mädchenspezifischen Themen sowie unsere aktuellen Programme sind über den MädchenGesundheitsLaden sowie als Download zu beziehen, siehe auch Download.